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NeuKaGe treibt Stimmungsbarometer in den Faschingshimmel
Redegewandt, witzig, akrobatisch, anmutig, urkomisch, graziös, pfiffig und ideenreich – das sind treffende Worte für die vielen Akteure, die das Publikum in der Pestalozzihalle in Höchststimmung versetzt haben. Das viereinhalb Stunden Programm, moderiert von Präsident Mario Decker, hielt von Beginn bis Ende den Spannungsbogen zum zerbersten. Auch das Thema des Jahres: „40 Jahre Graben-Neudorf“ war allgegenwärtig. So machte z.B. das Prinzenpaar Manuela II und Thomas I den Vorschlag im Ortszentrum eine Festwiesn entstehen zu lassen, was große Zustimmung seitens der närrischen Untertanen einbrachte. Mit wortgewandten Büttenreden bei unschlagbarer Gestik und Mimik begeisterten die Nachwuchsstars Hannah Mahl zum leidigen Thema ums schwer verdiente Taschengeld und Marius Herzog, der den genialen Rettungsschirm für die Finanzkrise ausgeklügelt hatte. Feste Größen bei der NeuKaGe wie Konny Mahl und Gudrun Wächter strapazierten die Lach-muskeln zum Thema „Entspannungskurs“, da trafen Welten aufeinander und Karl Maag und Egon Wächter gaben eine Hommage an die Jukebox als Rita & Elise mit Tuba und Quetschkommode. Ein Alltag auf der Baustelle mit allen Zwischenfällen und Komplikationen waren vortreffliche inszeniert und dargestellt im Sketch mit Daniel Prestel, Andreas und Matthias Heilig.
Boddanäggalen (Bodennägelchen) und Degganäggalen (Deckennägelchen) verarbeitete Antonio Flagranti alias Alexander Freudenberger, dessen Sprachfertigkeit seinesgleichen sucht und im Sketch „Bauer sucht Frau“ hatten Präsident Mario Decker und Willi Moritz so manche Pointe inclusive verlorene Milchzähne auf Lager. Ja live ist eben live!
Zwischen diesen Darbietungen gab es Entspannung für die Lachmuskeln, dafür jedoch etwas fürs Auge: Richtig süss anzuschauen waren die Griesknöpflen mit dem Pipi Langstrumpf-Tanz, die Elfchen-, Husaren- und Prinzengarde brillierten mit ihren zackigen Gardetänzen und als Gastgarde (mit Elferrat Andreas Lamm) begeisterte der derzeitige dt. Vizemeister, Feurio Mannheim. Aktionsreiche Showtänze entführten ausdrucksstark in Choreographie und Kostümen in verschiedene Welten. So zauberten die mystischen „Hexen“ die Zuschauer in ihren Bann und „Zigeuner außer Rand und Band“ heizten feurig ein. Beides waren Gruppen vom TV Graben. Die Neudorfer Fußballer mit Prinz Thomas trafen sich auf der Faschingsbühne zum tempogeladenen „Summer Flash Mob“ und die Schautanzgruppe der NeuKaGe entführte stilecht in die Zeit der Gladiatoren ins antike Rom. Auch gesanglich ging es rund. Die Musicalwerkstatt gab einen Auszug des Musicals „Tanz der Pinguine“ zum Besten und auch der MGV Frohsinn war kreativ. Unter der Leitung von Chorleiter Wolfgang Tropf entstand aus der doch etwas „holprigen“ Fusion von Grawa und Neidorf und dem Rückblick auf 40 Jahre Doppelgemeinde ein Potpourri, das die Frohsinnler im 70ger Jahre Outfit mit den Solisten Matthias, Michael, Uschi Tropf und Elferrat Klaus Würges präsentierten und damit zum großen Finale überleiteten.
An dieser Stelle ein herzlicher Dank an ALLE vor und hinter den Kulissen, die zum Gelingen der tollen Sitzung beigetragen haben!
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